Zur Zeit überwiegend Fotos und Berichte aus dem Zoo Hannover :-)
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Freitag, 11. November 2011

Sankt Martin

Aus aktuellem Anlass :-D 

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt' ihn warm und gut.

Im Schnee, im Schnee,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an.
"O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bitt're Frost mein Tod!"

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Roß stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt'
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, gab den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin, aber ritt in Eil'
hinweg mit seinem Mantelteil.

Montag, 31. Oktober 2011

Rebell

 
 
Ich bin dagegen, ihr seid dafür.
Ich bin dagegen, ich bin nicht so wie ihr.
Ich bin dagegen, egal worum es geht.
Ich bin dagegen, weil ihr nichts davon versteht.
Ich bin dagegen, ich sage es noch einnmal:
Ich bin dagegen, warum ist doch egal.
Ich bin dagegen, auch wenn es euch nicht schmeckt.
Ich nenn es Freiheit, ihr nennt es Mangel an Respekt:
Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüberstehe.
Bite versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüberstehen tu.
Ich bin nicht blöde, auch wenn du gern so tust.
Ich bin nicht faul, ich hab nur einfach keine Lust.
Ich bin nicht häßlich, ich seh nur anders aus als du.
Du hast verloren, du gibst es nur nicht zu.
Ich bin nicht taub, du brauchst nicht so zu schrein.
Ich bin nicht blind, ich seh es nur nicht ein.
Ich bin nicht stumm, ich halte nur den Mund
was sollt ich sagen? Ich hab doch keinen Grund.
Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüber stehe.
Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüber stehe
und wenn ihr schon dabei seid,
dann betrachtet auch mein Aussehn als Symbol der nicht-identifikation mit
euren Werten.
Keiner (Keiner) - Keiner (Keiner) - Keiner (Keiner hat das Recht mir zu
befehlen, was ich zu tun hab -
tun hab.
Wirklich niemand - niemand, einfach keiner - keiner, das ist ganz allein
meine freie Entscheidung.
Ich bin nicht arm, ich hab was mir gefällt.
Ich bin nicht neidisch, auf dich oder dein Geld.
Herzlich willkommen in meinem Lebenslauf.
Ich bin ganz ruhig, warum regst du dich denn so auf?
Wenn du dann durchdrehst, und mich wieder verhaust
stellst du dir selber ein Armutszeugnis aus.
Du kannst mir leidtun, die Wut, sie macht dich blind
du hast verloren, ich bin nicht mehr dein Kind.
Keiner (Keiner) - Keiner (Keiner) - Keiner (Keiner hat das Recht mir zu
befehlen, was ich zu tun hab -
tun hab.
Wirklich niemand - niemand, einfach keiner - keiner, das ist ganz allein
meine freie Entscheidung (scheidung) sowie Meinung - Meinung, oder
Kleidung - Kleidung, und die innere und äußere
Erscheinung.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Die Geschichte von den beiden Skorpionhydren

"Es war in einer Wüste, und ich hatte gerade nichts zu tun, also beobachtete ich diese beiden Giftspritzen im Sand und wettete dabei mit mir selbst. Ich setzte auf die kleinere, beweglichere Skorpionhydra. Zuerst tanzten sie nur eine Weile im Sand umeinander, einen steifen, höflichen, respektvollen Tanz, wie zwei Hofschranzen, die vorgeben, sich zu amüsieren. Dann ging es plötzlich zur Sache: Die größere Hydra machte ein Täuschungsmanöver, stieß zu und tötete die kleinere mit einem Hieb. Zack! Aus. Vorbei. Danach verspeiste sie sie. Ich hatte also gegen mich selbst verloren und gleichzeitig gewonnen."
Rumo warf seine kleine Stirn angestrengt in Falten.
"Aber das erstaunliche daran geschah danach: Nachdem die siegreiche Hydra ihren Gegner gegessen hatte, stach sie sich den eigenen Giftstachel in den Kopf. Und starb unter furchtbaren Zuckungen."
"Hoh...", machte Rumo.
"Jemand hat mir das später erklärt, einer, der mächtig Ahnung von Wüstenskorpionen hatte. Er erklärte mir nämlich, dass die beiden Männchen und Weibchen waren."
"Männchen und Weibchen?"
"Sie waren ein Paar", beendete Smeik seine Geschichte, als sei dies eine befriedigende Moral. "Das Wunder der Liebe."
"Das verstehe ich nicht", sagte Rumo.
"Ich auch nicht", seuzfte Smeik und versank in seinem Tümpel.


[aus: Rumo & die Wunder im Dunkeln - Walter Moers]

Sonntag, 26. Juni 2011

Immernoch Ich?

Tja, was soll ich sagen?
Ich verändere mich und ich weiß nicht ob ich das gut finden soll... Ich kann Euch nicht sagen, ob ich mich zum Guten oder zum Schlechten verändere. Ich entdecke viele neue Seiten, viele Gedanken schießen mir in den Kopf und ich denke mir manchmal direkt danach "Das hast du jetzt nicht gedacht, das bist doch nicht du". Aber ja, das bin wohl ich. Das neue Ich. Das Ich, das sich viele Dinge wünscht, irgendwann merkt, dass diese Wünsche wohl niemals in Erfüllung gehen, das Ich, welches viel zu oft enttäuscht wurde und das Ich, was sich dann verändern muss.
Ich merke, ich tue gerade in letzter Zeit viele Dinge, die mir Spaß machen, einfach nur, weil ich's kann. Aber, ist das wirklich das Richtige, wenn ich das tue? Ich meine, eigentlich habe ich meist das Gefühl, dass mir das gut tut, dass ich währenddessen glücklich bin. Aber doch merke ich irgendwann, dass es nicht das ist, was ich eigentlich will.
Ich beobachte mich, ich beobachte Andere und denke dann, dass ich weiß was ich will, aber ich weiß dann auch, dass ich das wohl niemals bekommen und schaffen kann.
Naja, was ich eigentlich sagen wollte, ich bin immernoch auf der Suche nach mir selbst und ich befürchte das wird noch ewig dauern.
Ich weiß nicht was ich wirklich will, ich weiß nicht was ich wirklich kann, ich weiß nicht wer ich wirklich bin.
Es gibt Dinge, die mir wirklich unendlich fehlen.

Dienstag, 14. Juni 2011

Willkommen zurück

Hallo Loch,
da bist du ja wieder, nein anders, da bin Ich wieder. Komisch, gerade hatte ich dich fast verlassen, lieg ich auch schon wieder drin.
Warum bist du so tief? Warum ist es verdammt nochmal so schwer aus dir herauszukommen. Und warum zum Henker, gibt man sich die Mühe und tut alles dafür um es irgendwie wieder an die Oberfläche des Lebens zu schaffen und liegt doch kurze Zeit später wieder unten? Es hat so lange gedauert, bis ich oben war und nur so kurz, bis ich wieder fiel.
Verdammte Kacke.
Wie lange mag es jetzt wieder dauern?

Samstag, 25. Dezember 2010

Oh du schöne Weihnachtszeit


Ja, ich dachte ich versuche in aller Schnelle nochmal eben ein paar Gedanken der Weihnachtszeit festzuhalten. Äh, joa, also.
Gestern morgen habe ich mit meiner Sis unsere alljährliche Weihnachtsrundfahrt gemacht. Es war richtig glatt auf dem Weg bis nach Lehrte, Großburgwedel und Kirchhorst, aber hey, iwie haben wir uns durch den Schnee gekämpft und alle Geschenke und Grüße heile abgeliefert. Tjoa, nachmittags dann in der Kirche gewesen und dann einen wundervollen Abend in kleinem Familienkreis, mit meiner lieben Oma, meinen wundervollen Ellis, der aller-besten kleinen Schwester, die man sich vorstellen kann verbracht. 
Tjoa, heute dann mal wieder einen wundervollen Weihnachtstag mit der ganzen Familie gehabt.
Danke, dass es Euch alle gibt. Auch wenn es immer wieder eng is, mit mehr als 25 Leuten in den Zimmern, ist es doch gemütlich und lässt mich anders denken. :-) Einfach wunderschön. Ich möchte den 1.Weihnachtstag nicht anders verbringen.
Ja, ach blub, ich mag jetz nich noch mehr schreiben. Später evtl. mehr.
Jetz gibt's noch das Ende von Mamma Mia im TV.
Also, ich wünsche Euch noch eine schöne Rest-Weihnachtszeit.



Slipping through my fingers all the time
I try to capture every minute
The feeling in it
Slipping through my fingers all the time

Sometimes I wish that I could freeze the picture
And save it from the funny tricks of time
Slipping through my fingers...
Slipping through my fingers all the time

[Abba]



I have a dream
A song to sing
To help me cope
With anything
If you see the wonder
Of a fairytale
You can take the future
Even if you fail
I believe in angels
Something good in
Everything I see
I believe in angels
When I know the time
Is right for me
I'll cross the stream
I have a dream

[Abba]
.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Dialog - Wise Guys



Man müsste sich mal wieder selbst besuchen.
Doch man ist ja immer so gehetzt.
Ich habe neulich bei mir angerufen,
doch es war die ganze Zeit besetzt.

Man müsste sich viel öfter selber fragen:
"Alles klar? Das eine weiß ich ja:
Egal, was kommt, ich brauch es nur zu sagen,
und dann bin ich sofort für mich da".

Man müsste sich mal in 'ner Kneipe treffen,
auf ein Kölsch, so ganz für sich allein,
um dann in aller Ruhe zu besprechen:
"Bin ich glücklich?", und: "Wie wird es sein?".

Man hätte sich 'ne Menge zu erzählen.
Viele Dinge würd' man anders sehn.
Man würde ein paar harte Fragen stellen,
und man würde Fehler eingestehn.

Es gäbe Gründe, um sich aufzuregen:
"Ich bin nicht der Mensch, der ich mal war!
Und will ich dieses Leben weiter leben?
Wann seh ich die Dinge endlich klar?"

Man würde, um sich selber wachzurütteln,
lautstark viele Sachen kritisiern.
Die Leute würden mit den Köpfen schütteln.
Tja. Man würde sich wohl schwer blamiern.


Nunja, habe das Lied gerade per Zufall mal wieder gehört. Das muss hier einfach mal hin ;-)